Wie verläuft eine Behandlung?


In der Regel dauert eine Behandlung mit Zahnimplantaten durchschnittlich vier bis neun Monate. Die Behandlungsdauer ist jedoch sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

In den folgenden Abschnitten zeigen wir die wesentlichen Schritte auf, die typischerweise zu einer Zahnimplantat-Behandlung gehören.

01
Beratung

Lassen Sie sich im Vorfeld einer Implantation von Ihrer behandelnden Zahnärztin oder Ihrem behandelnden Zahnarzt ausführlich beraten.

02
Behandlungsplanung

Haben Sie sich mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt für ein Zahnimplantat entschieden, ist eine ausführliche Behandlungsplanung erforderlich. Dazu gehört die umfassende Diagnostik, die in der Regel eine Untersuchung und Beurteilung Ihrer gesamten Mundhöhle, der Schleimhaut, der Zähne und der Kieferknochen beinhaltet. Auch Ihre allgemeinmedizinische Situation und mögliche Erkrankungen müssen berücksichtigt werden.

03
Einsetzen des Implantats

Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt setzt das Implantat unter einer örtlichen Betäubung oder Vollnarkose in Ihren Kieferknochen ein.

04
Anwachsen des Zahnimplantats (Osseointegration)

Im Laufe der folgenden Monate bildet sich ein funktioneller und struktureller Verbund zwischen dem Knochengewebe und dem Zahnimplantat: Das heißt, der Kieferknochen wächst an das Implantat an. Dadurch wird das Implantat in dieser Position fest verankert.

05
Befestigung der Implantatprothetik

Der „Prothetikpfosten“, das sogenannte Abutment, wird auf dem Zahnimplantat befestigt. Danach nimmt Ihre Zahnärztin resp. Ihr Zahnarzt einen Abdruck, damit der Zahntechniker einen künstlichen Zahn passgenau herstellen kann.

06
Langfristige Pflege

Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt zeigt Ihnen, wie Sie die Zahnimplantate richtig pflegen und langfristig erhalten. Wir empfehlen Ihnen eine regelmäßige und sorgfältige Mundhygiene und die Nachuntersuchungstermine wahrzunehmen. So schaffen Sie die Voraussetzungen, damit Ihre Zahnimplantate auch in vielen Jahren noch einwandfrei funktionieren.