Puros® Allograft Spongiosa Partikel


Puros Allograft Spongiosa Partikel verfügen über langjährige, dokumentierte klinische Ergebnisse.

Sie sind einfach anzuwenden für vorhersagbare Knochenregenerationund fungieren als osteokonduktives Gerüst für die Bildung von neuem Knochen1-10.

  • Möglichkeit zum Aufbau von gesundem, stabilem Knochen 1-3
  • Bei kleinvolumigen Defekten wurde eine Regeneration von hartem Knochen bereits nach 3-5  Monaten berichtet 4-6
  • Bei großvolumigen Defekten haben prospektive Studien eine schnellere Knochenregeneration nach 6 Monaten gezeigt als bei Transplantaten aus gesinterter boviner Knochenmatrix wie z.B. Bio-Oss® (Geistlich Pharma, Schweiz)7, 8
  • Le et al. stellten fest, dass die Verwendung von Puros Allograft Partikeln in Kombination mit der „Screw-Tent-Pole“-Technik zu einem durchschnittlichen vertikalen Knochengewinn von 9,7 mm im Zeitraum von 4 bis 5 Monaten führte9
  • Konsistenter, klinisch dokumentierter und vorhersagbarer Verarbeitung und Konfiguration10
  • Regeneration von parodontalen Knochen- und Furkationsdefekten 3,11
  • Knöcherne Defektregeneration3-6,8,11
  • Regeneration von Extraktionsalveolen4,6
  • Regeneration von Lücken um Blocktransplantate4-6,12
  • Horizontaler Kieferkammaugmentation4-6,12
  • Sinusaugmentation7,8,13

Fallbeispiele

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Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: Dr. D. Engler-Hamm, München
Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: OA PD Dr. S. Fickl, Universität Würzburg
Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: Dr. Ö. Solakoglu, Hamburg
Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: Dr. F. Conradi, Bremen

Darreichungsformen und Artikelnummern

Puros® Allograft Spongiosa Partikel, feine Korngröße

Artikelnummer Partikelgrösse
67210 0,25 – 1mm / 0,5 cc
67211 0,25 – 1mm / 1 cc
67209 0,25 – 1mm / 2 cc

Puros® Allograft Spongiosa Partikel, grobe Korngröße

Artikelnummer Partikelgrösse
67212 1 - 2mm / 0,5 cc
67213 1 - 2mm / 1 cc
67214 1 – 2mm / 2 cc
67215 1 – 2mm / 3 cc
67216 2 – 4mm / 3 cc

FAQs

FAQs

Wie werden Puros Allograft Spongiosa Partikel rehydratisiert, wann sollten Puros Allograft Spongiosa Partikel der Größe 0,25-1 mm und wann der Größe 1-2 mm verwendet werden ...?

mehr Information

Zusätzlich Angaben gemäss Heilmittelwerbegesetz (HWG) §4

Bezeichnung des Arzneimittels:

PUROS® ALLOGRAFT

Qualitative und quantitative Zusammensetzung:

Humane Spongiosa, Tutoplast® konserviert, gammastrahlensterilisiert.

Die Packung enthält einen Formkörper bzw. die auf der äußeren Verpackung angegebene Menge an Mahlgut.

Darreichungsform:

Gewebetransplantat. Knochentransplantat in Form von Spongiosa Partikeln, Blöcken, Patientenindividuellen Blöcken und Dübeln. Die Transplantate sind in der Regel weißlich gefärbt.

Anwendungsgebiete:

Zur Knochendefektdeckung oder -auffüllung oder zur Herstellung knöcherner

  • Strukturen in der Kiefer- und Gesichtschirurgie.
  • Positive Erfahrungen liegen u.a. vor für folgende Anwendungsgebiete:
  • Regeneration parodontaler Knochendefekte
  • Regeneration von Furkationsdefekten
  • Regeneration nach Zysten- und Wurzelspitzenresektionen.
  • Regeneration von Extraktionsalveolen
  • Regeneration von Lücken zwischen Alveolenwand und Zahnimplantaten
  • Regeneration von Defekten nach Blockentnahme
  • Regeneration von Lücken um Blocktransplantate
  • Horizontale Kieferkammaugmentation (Partikel)
  • Sinusaugmentation
  • Dreidimensionale (horizontale und/oder vertikale) Kieferkammaugmentation (Blockaugmentation)

Weitere Einsatzmöglichkeiten in anderen operativen Fachdisziplinen sind beschrieben.

Gegenanzeigen:

Keine bekannt

Nebenwirkungen:

Die beobachteten Nebenwirkungen sind nachfolgend nach Systemorganklassen

und Häufigkeit gemäß MedDRA-Konvention aufgeführt. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zu Grunde gelegt:

  • Sehr häufig (>1/10);
  • Häufig (>1/100 bis <1/10);
  • Gelegentlich (>1/1.000 bis <1/100);
  • Selten (>1/10.000 bis <1/1.000);
  • Sehr selten (<1/10.000);
  • Nicht bekannt

(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Infektionen und parasitäreErkrankungen Nicht bekannt: Die Übertragung von Infektionskrankheiten durch bisherunbekannte oder nicht nachweisbare Krankheitserreger ist nicht mitletzter Sicherheit auszuschließen.
Erkrankungen des Immunsystems Nicht bekannt: Obwohl das Tutoplast®-Konservierungsverfahren dieFähigkeit besitzt, die antigenen Eigenschaften des Transplantats zueliminieren, kann die Möglichkeit einer immunologischen Abstoßung nievöllig ausgeschlossen werden
Allgemeine Erkrankungen undBeschwerden am Verabreichungsort Nicht bekannt: Transplantatversagen durch nicht einsetzende Osteogenesenach Resorption des Implantats wurde in Einzelfällen beobachtet. Wiebei jeder Operation besteht die Möglichkeit einerInfektion durch den Eingriff.

 

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Vor Anwendung des Transplantats muss eine strenge Indikationsstellung in folgenden Fällen erfolgen:

  • Für die Implantation in nekrotische Wirtslager
  • Für die Implantation in minderdurchblutete Areale
  • Für die Implantation in Wirtslager mit aktiver oder latenter Infektion
  • Bei Störungen oder Erkrankungen, die die Einheilungsrate negativ beeinflussen

Das Transplantat bleibt steril solange die Verpackung unbeschädigt ist. Bei Beschädigung der Sterilverpackung darf das Produkt nicht resterilisiert werden und muss verworfen werden. Im Falle einer Kontamination im Verlauf des operativen Eingriffs ist das Transplantat zu verwerfen.

  • Bei der Verwendung des Transplantats ist zu berücksichtigen, dass je nach Einsatzort die mechanische Belastung variiert und die physikalische Stabilität des Produktes diesen Gegebenheiten gerecht werden muss.
  • Beim patientenindividuellen Zurichten des Transplantats ist eine Schädigung durch Hitzeentwicklung zu vermeiden. Die strukturelle Integrität sollte erhalten bleiben.
  • Das Transplantat muss so eingesetzt (im Idealfall in „press-fit“ Technik) und fixiert werden, dass es ortsfest verbleibt und die Inkorporation erleichtert wird.
  • Belastungen, die über die physikalische Stabilität des Transplantats hinausgehen, müssen beim Einbringen von Formkörpern unbedingt vermieden werden, um die strukturelle

Integrität des Transplantates zu erhalten.

  • PUROS® ALLOGRAFT ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.Nicht verwendetes Material ist zu verwerfen.

Als Naturprodukt ist die Farbe des biologischen Transplantats Schwankungen unterworfen. Bei eventuell auftretenden bräunlichen Farbtönen handelt es sich in der Regel um natürliche Eisenrückstände, welche die Stabilität und Qualität des Produktes nicht beeinträchtigen.

Zulassungsnummer:

PEI.H.04761.01.1; Verschreibungspflichtig

Weitere Angaben:

siehe Gebrauchs- und Fachinformation; Zulassungsnr. PEI.H.04761.01.1;

Stand: 06/2014 „04”

Tutoplast® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Tutogen Medical GmbH.

Puros® ist ein eingetragenes Warenzeichen von Zimmer Dental Inc.

Hersteller:

Tutogen Medical GmbH, Industriestrasse 6, 91077 Neunkirchen a.B.

Mitvertreiber: Zimmer Dental GmbH, Wentzingerstraße 23, 79106 Freiburg

Tel.: 0800-2 33 22 30, Fax: 0800-2 33 22 32, e-mail: kundenservice.dental@zimmer.com

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Produkte und regenerativen Materialien in allen Ländern/Regionen registriert oder erhältlich sind und die Artikelnummern für Puros Allografts variieren können. Bitte wenden Sie sich wegen Verfügbarkeit und für weitere Informationen an einen Mitarbeiter von Zimmer Dental.

Einzelnachweise

  1. Keith JD et al.Int. J Periodont. Rest. (2006) 26:321-327.
  2. Leonetti JA et al.Implant Dent. (2003) 12:217-26.
  3. Tsao YP et al.J. Periodontol. (2006) 77:416-25.
  4. Minichetti JC et al.J. Oral Implantol. (2004) 30:74-82.
  5. Block MS et al.J. Oral Maxillofac. Surg. (2004) 62:67-72.
  6. Block MS et al.J. Am. Dent. Assoc. (2002) 133:1631-1638.
  7. Froum SJ et al.Int. J Periodont. Rest. (2006) 26:543-51.
  8. Noumbissi SS et al.J. Oral Implantol. (2005) 31:171-9.
  9. Le B et al.J. Oral Maxillofac. Surg. (2010) 68:428-435.
  10. Schoepf C.International Magazine of Oral Implantology (2006) 1:10-15.
  11. Dayi E et al. J Int Med Res (2002) 30:168-73.
  12. Le B et al. Implant Dent. (2008) 17:40-50 10.1097/ID.0b013e318166d503.
  13. Schmitt CM et al. Clin Oral Implants Res (2013) 24:576-85.