Puros® Allograft Knochenblöcke


Fehlendes bzw. unzureichendes Knochenangebot im Ober- und Unterkiefer infolge fortschreitendenden Knochenverlusts begrenzt die Möglichkeit, Zahnimplantate erfolgreich zu platzieren.

Der Puros Allograft Block ersetzt die Notwendigkeit für autogene Knochenentnahme durch die Bereitstellung eines steril verpackten Blocks für die Augmentation.

Durch die Verwendung des Puros Allograft Blocks ist kein zweiter chirurgischer Eingriff notwendig, wodurch Operationsdauer und –kosten reduziert und Schmerzen und Morbidität verringert werden. Die Genesungsphase des Patienten verkürzt sich1.

Eine klinisch dokumentierte Lösung für die effektive Wiederherstellung von Volumen an stark resorbierten Kieferkämmen1-3.

  • Ergebnisse sind vergleichbar mit denen, die für autogene  Blocktransplantationen. berichtet wurden, jedoch ohne die Notwendigkeit eines zweiten Eingriffs zur Entnahme von autogenem Knochen4-7.
  • Klinische Berichte zeigen, dass Implantate 5 bis 6 Monaten Einheilzeit nach der Augmentation eingesetzt werden können1-3.
  • Es ist keine Entnahme eines autogenen Transplantats erforderlich: spart Zeit, hilft Schmerzen zu reduzieren und kann die Genesungsphase des Patienten verkürzen.
  • Die kortiko-spongiöse Struktur erhält die Remodellierungsfähigkeit von spongiösem, und gleichzeitig die Stabilitätsvorteile von kortikalem Knochen, die beide für eine umfangreiche Kieferkammaugmentation benötigt werden1-3.

Puros® Allograft Knochenblöcke sind klinisch erfolgreich angewendet und dokumentiert bei:

  • Lateralen Auflagerungsplastiken1-3,8-10
  • Vertikalen Auflagerungsplastiken

Fallbeispiele

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Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: PD Dr. Dr. K. K. Würzler, Dr. F. Will, Würzburg
Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: R. Stutzki, Magdeburg
Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: Dr. W. Gutwerk, Aschaffenburg
Galerie: Mit freundlicher Genehmigung: Dr. Dr. Dr. O. Blume, Dr. Dr. T. Müller-Hotop, Dr. M. Back, München

Darreichungsformen und Artikelnummern


Puros®  Allograft Block
mit kortikalem und spongiösen Anteilen

Artikelnummer Grösse
67220 15 x 10 x 9 mm
67221 15 x 15 x 9 mm

Puros®  Allograft Spongiosa Block
100 % spongiöser Knochen

Artikelnummer Grösse
67222 8 x 8 x 8 mm
67223 10 x 10 x 20 mm
67224 10 x 20 x 20mm

Puros® Allograft Spongiosa Dübel
100% spongiöser Knochen

Artikelnummer Grösse
67225 7 mm, L 14 – 18 mm
67226 10 mm, L 16 – 20 mm

FAQs


FAQs

Wie werden Puros Allograft Blöcke rehydratisiert, welche Erfahrungen liegen bei der Anwendung von Puros Allograft Blöcken Membranen vor ... ?

mehr Information

Zusätzlich Angaben gemäss Heilmittelwerbegesetz (HWG) §4

Bezeichnung des Arzneimittels:

PUROS® ALLOGRAFT

Qualitative und quantitative Zusammensetzung:

Humane Spongiosa, Tutoplast® konserviert, gammastrahlensterilisiert.

Die Packung enthält einen Formkörper bzw. die auf der äußeren Verpackung angegebene Menge an Mahlgut.

Darreichungsform:

Gewebetransplantat. Knochentransplantat in Form von Spongiosa Partikeln, Blöcken, Patientenindividuellen Blöcken und Dübeln. Die Transplantate sind in der Regel weißlich gefärbt.

Anwendungsgebiete:

Zur Knochendefektdeckung oder -auffüllung oder zur Herstellung knöcherner

  • Strukturen in der Kiefer- und Gesichtschirurgie.
  • Positive Erfahrungen liegen u.a. vor für folgende Anwendungsgebiete:
  • Regeneration parodontaler Knochendefekte
  • Regeneration von Furkationsdefekten
  • Regeneration nach Zysten- und Wurzelspitzenresektionen.
  • Regeneration von Extraktionsalveolen
  • Regeneration von Lücken zwischen Alveolenwand und Zahnimplantaten
  • Regeneration von Defekten nach Blockentnahme
  • Regeneration von Lücken um Blocktransplantate
  • Horizontale Kieferkammaugmentation (Partikel)
  • Sinusaugmentation
  • Dreidimensionale (horizontale und/oder vertikale) Kieferkammaugmentation (Blockaugmentation)

Weitere Einsatzmöglichkeiten in anderen operativen Fachdisziplinen sind beschrieben.

Gegenanzeigen:

Keine bekannt

Nebenwirkungen:

Die beobachteten Nebenwirkungen sind nachfolgend nach Systemorganklassen

und Häufigkeit gemäß MedDRA-Konvention aufgeführt. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zu Grunde gelegt:

  • Sehr häufig (>1/10);
  • Häufig (>1/100 bis <1/10);
  • Gelegentlich (>1/1.000 bis <1/100);
  • Selten (>1/10.000 bis <1/1.000);
  • Sehr selten (<1/10.000);
  • Nicht bekannt

(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Infektionen und parasitäreErkrankungen Nicht bekannt: Die Übertragung von Infektionskrankheiten durch bisherunbekannte oder nicht nachweisbare Krankheitserreger ist nicht mitletzter Sicherheit auszuschließen.
Erkrankungen des Immunsystems Nicht bekannt: Obwohl das Tutoplast®-Konservierungsverfahren dieFähigkeit besitzt, die antigenen Eigenschaften des Transplantats zueliminieren, kann die Möglichkeit einer immunologischen Abstoßung nievöllig ausgeschlossen werden
Allgemeine Erkrankungen undBeschwerden am Verabreichungsort Nicht bekannt: Transplantatversagen durch nicht einsetzende Osteogenesenach Resorption des Implantats wurde in Einzelfällen beobachtet. Wiebei jeder Operation besteht die Möglichkeit einerInfektion durch den Eingriff.

 

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Vor Anwendung des Transplantats muss eine strenge Indikationsstellung in folgenden Fällen erfolgen:

  • Für die Implantation in nekrotische Wirtslager
  • Für die Implantation in minderdurchblutete Areale
  • Für die Implantation in Wirtslager mit aktiver oder latenter Infektion
  • Bei Störungen oder Erkrankungen, die die Einheilungsrate negativ beeinflussen

Das Transplantat bleibt steril solange die Verpackung unbeschädigt ist. Bei Beschädigung der Sterilverpackung darf das Produkt nicht resterilisiert werden und muss verworfen werden. Im Falle einer Kontamination im Verlauf des operativen Eingriffs ist das Transplantat zu verwerfen.

  • Bei der Verwendung des Transplantats ist zu berücksichtigen, dass je nach Einsatzort die mechanische Belastung variiert und die physikalische Stabilität des Produktes diesen Gegebenheiten gerecht werden muss.
  • Beim patientenindividuellen Zurichten des Transplantats ist eine Schädigung durch Hitzeentwicklung zu vermeiden. Die strukturelle Integrität sollte erhalten bleiben.
  • Das Transplantat muss so eingesetzt (im Idealfall in „press-fit“ Technik) und fixiert werden, dass es ortsfest verbleibt und die Inkorporation erleichtert wird.
  • Belastungen, die über die physikalische Stabilität des Transplantats hinausgehen, müssen beim Einbringen von Formkörpern unbedingt vermieden werden, um die strukturelle

Integrität des Transplantates zu erhalten.

  • PUROS® ALLOGRAFT ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.Nicht verwendetes Material ist zu verwerfen.

Als Naturprodukt ist die Farbe des biologischen Transplantats Schwankungen unterworfen. Bei eventuell auftretenden bräunlichen Farbtönen handelt es sich in der Regel um natürliche Eisenrückstände, welche die Stabilität und Qualität des Produktes nicht beeinträchtigen.

Zulassungsnummer:

PEI.H.04761.01.1; Verschreibungspflichtig

Weitere Angaben:

siehe Gebrauchs- und Fachinformation; Zulassungsnr. PEI.H.04761.01.1;

Stand: 06/2014 „04”

Tutoplast® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Tutogen Medical GmbH.

Puros® ist ein eingetragenes Warenzeichen von Zimmer Dental Inc.

Hersteller:

Tutogen Medical GmbH, Industriestrasse 6, 91077 Neunkirchen a.B.

Mitvertreiber: Zimmer Dental GmbH, Wentzingerstraße 23, 79106 Freiburg

Tel.: 0800-2 33 22 30, Fax: 0800-2 33 22 32, e-mail: kundenservice.dental@zimmer.com

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Produkte und regenerativen Materialien in allen Ländern/Regionen registriert oder erhältlich sind und die Artikelnummern für Puros Allografts variieren können. Bitte wenden Sie sich wegen Verfügbarkeit und für weitere Informationen an einen Mitarbeiter von Zimmer Dental.

Einzelnachweise

1. Leonetti JA et al. Implant Dent. (2003) 12:217-26.
2. Keith JD et al. Int. J Periodont. Rest. (2006) 26:321-327.
3. Keith JD, Jr. et al. Compendium of Continuing Education in Dentistry (2007) 28:614-623.
4. Schoepf C. International Magazine of Oral Implantology (2006) 1:10-15.
5. Schwartz-Arad D et al. Implant Dent. (2005) 14:131-8.
6. Levin L et al. J. Periodontol. (2007) 78:18-21.
7. von Arx T et al. Clin Oral Implants Res (2006) 17:359-66.
8. Kim SJ et al. Int J Oral Maxillofac Surg (2010) 39:883-8.
9. Jacotti M et al. Implant Dent. (2012) 21:444-8.
10. Morelli T et al. Int. J Periodont. Rest. (2009) 29:649-56.